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Ja zur Einzonung von Parzelle 420

Die SVP Oftringen-Küngoldingen hat anlässlich der letzten Parteiversammlung mit deutlicher Mehrheit die Ja-Parole zur Einzonung von Parzelle 420 gefasst. Mit der Umzonung soll dem Projekt Enphor und somit einem Neubau der KVA in Oftringen eine Chance zur Realisierung eingeräumt werden.

Mit einem JA zur Einzonung von Parzelle 420 geben die Stimmberechtigten dem Neubau einer KVA eine realistische Chance

Nur wenn die Stimmberechtigten von Oftringen der „Einzonung von Parzelle 420“ zustimmen, wird das Projekt weiterverfolgt. Die Investoren wie auch die Projektbeteiligten benötigen Planungssicherheit. Nur wenn gesichert ist, dass die neue KVA am Standort Oftringen gebaut werden kann, wird die detaillierte und kostenintensive Detailplanung in Angriff genommen. Anlässlich der Informationsveranstaltung vom 24.2.2026 in Oftringen wurde von den Projektverantwortlichen und insbesondere vom Vizeverwaltungsratspräsidenten des Hauptinvestors renergia klar dargelegt, dass aufgrund der Detailstudie / -planung der Ersatzbau der KVA in Oftringen nur realisiert wird wenn:

  • Die absehbaren Baukosten im Rahmen bleiben.
  • Die Anlage wirtschaftlich betrieben werden kann. Also Bedarf besteht.
  • Keine Quersubventionierung an einem ausserkantonalen Standort wie Oftringen erfolgt.
  • Die Innerschweizer Abgeordneten der renergia Verbandsgemeinden dem Vorhaben zustimmen.
  • Synergien genutzt werden können: Bei Auslastungsspitzen / Revisionen, Personal, IT usw.

Es ist also kaum vorstellbar, dass nach detaillierter Planung eine KVA in Oftringen gebaut wird, sollte sich herausstellen, dass diese überdimensioniert ist oder sonstige wirtschaftliche Gründe dagegen sprechen. Natürlich wird eine solche Anlage für 40-50 Jahre gebaut und während dieser Zeit kann sich vieles ändern. Detaillierte Informationen wie z.B. den Bericht zur Einzonung der Parz. 420 können der Gemeindehomepage entnommen werden.

Der Neubau der KVA ist das Herzstück des Projekts Enphor und schafft die Voraussetzungen, dass u.a. die ARA mit günstigem Strom versorgt wird und die Klärschlammtrocknung sowie das Fernwärmenetz gesichert weiterbetrieben werden können.

Grafik: Die KVA das Herzstück von Enphor

Die Phosphor-Rückgewinnung wird wegen finanzieller und regulatorischer Unsicherheiten vorerst sistiert. Die neue Anlage wird jedoch so geplant, dass der Einbau einer Phosphor-Rückgewinnung nachrüstbar ist.

Mit einem NEIN, wird das Projekt Enphor gesichert abgebrochen

Damit ist die Frage jedoch wie es mit der Abfallverbrennung in Oftringen und der Region weitergeht, nicht beantwortet und die Zukunft ist unbestimmt. Oftringen und die gesamten Erzo-Verbandsgemeinden müssen alternative Lösungen finden. Insbesondere auch wie es mit der umweltfreundlichen Klärschlammtrocknung und dem Fernwärmenetz weitergeht. Dabei würden aus heutiger Sicht die Verbandsgemeinden, das gesamte finanzielle, wie auch alle übrigen Projektrisiken (inkl. Betrieb) vollumfänglich selber tragen. Bei einer umfassenden Renovation müssten mehrjährige Betriebsunterbrüche in Kauf genommen werden. Diesbezüglich müssen Übergangslösungen gefunden werden um die Kehrichtverbrennung an anderen KVA-Standorten sicherzustellen. Während dem Betriebsunterbruch ist jedoch auch die Klärschlammtrocknung wie auch das Fernwärmenetz zuverlässig mit Energie und Wärme zu versorgen. Wie einem Artikel des Zofinger Tagblatt zu entnehmen ist, stellen sich die lokal ansässigen Entsorgungsunternehmen, welche ihre brennbaren Abfälle in die KVA Oftringen bringen, klar hinter das Projekt Enphor. Aktuell ist das Projekt Enphor praktisch alternativlos:

Grafik: Enphor ist derzeit praktisch alternativlos

Die SVP Oftringen-Küngoldingen empfiehlt den Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung vom 26. März 2026 teilzunehmen und der „Einzonung von Parzelle 420“ zu zustimmen, um damit dem für Oftringen und der gesamten Region wichtigen und zukunftsgerichteten Projekt Enphor eine Chance auf Umsetzung zu geben.

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